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Soshisha
Das Zentrum fr die Minamatakrankheit
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10 Fakten ber Minamata
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Stimmen aus Minamata
Vom Traum zur Wirklichkeit
Umweltkonferenz Stockholm'72
Bcher und Videokassetten
Impressum
Soshisha - Das Zentrum fr die Minimatakrankheit
und
Das Museum ber die Minimatakrankheit

Ziele der Soshisha

Das Gel舅de der Soshisha befindet sich auf den Hgeln oberhalb der Gegend, in der die meisten F舁le Minamata-Krankheit aufgetreten sind. Von dort aus hat man einen wundervollen Ausblick ber die weite, ruhige Bucht von Minamata. Vor etwa 50 Jahren brach in den Fischerdrfern entlang der Kste des Shiranui-Meeres eine unbekannte Krankheit aus. Die Betroffenen behielten dies fr sich, um den ver臘htlichen Blicken der Nachbarn zu entgehen. Warum mussten diese unschuldigen Leute ein derart hartes Los ertragen?

Die Tragdie von Minamata ist nicht nur das Resultat krimineller Machenschaften einer Firma. Sie war das historisch unausweichliche Ergebnis unseres Strebens nach Fortschritt und Wohlstand. Historisch betrachtet sind die Patienten der Minamata-Krankheit den Wnschen der Menschen geopfert worden.

Auch heute, ein halbes Jahrhundert sp舩er haben sich die Menschen dem Zauber der Bequemlichkeit und des Wohlstandes nicht entziehen knnen. Die Tragdie von Minamata zwingt uns fortw臧rend, unseren Lebensstil zu hinterfragen. Fr die Zukunft der Menschheit ist es wichtig, ber die Wahrheit und Bedeutung der Minamata-Krankheit aufzukl舐en. Dies ist die Aufgabe der Soshisha.

Patienten demonstrieren gegen das Gercht, dass es "falsche" Patienten g臙e.
(Foto: Akutagawa Jin 1980)
Grundschler besuchen das Museum ber die Minamata-Krankheit.

Aufgaben der Soshisha

  1. Beantwortung von Fragen von Patienten der Minamata-Krankheit.
  2. Archivierung und Verffentlichung mndlicher Erz臧lungen von Patienten und anderen Betroffenen.
  3. Unterhalt des Minamata-Krankheit Museums.
  4. Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und Lehrpl舅en ber die Minamata-Krankheit.
  5. Koordinierung und Durchfhrung von Schulausflgen und Studienreisen.
  6. ワberwachung der Shiranui-Kste..
  7. Verffentlichung von Informationsbroschren ber die Minamata-Krankheit sowie Umweltschutz.
  8. Unterhaltung einer Lenst舩te fr experimentelles Lernen ber die Minamata-Krankheit auf dem Yunoko-Plateau
  9. Das Sammeln, Ordnen und Herausgeben von Dokumenten ber die Minamata-Krankheit.
  10. Verffentlichung des Newsletters `Gonzui''. (In japanischer Sprache erh舁tlich.)
  11. Herausgabe von Informationen ber eine eigene Homepage.
  12. Sponsoring und Halten von Vortr臠en bei Seminaren und Symposien.
  13. Der Verkauf von Publikationen ber die Minamata-Krankheit, sowie Tee, Zitrusfrchten und トpfeln aus biologischem Anbau.

Grndung und Aktivit舩en der Sohisha

1969 Beginn der ersten Gerichtsverhandlung ber die Minamata-Krankheit. (Erster Prozess)
1972 Der Wunsch nach Errichtung eines solchen Zentrums wurde zuerst auf der ersten Konferenz der UN ber die Umwelt des Menschen in Stockholm ge舫゚ert.
Landesweite Spendensammelaktionen.
1974 Erffnung des Zentrums ber die Minamata-Krankheit. Der Name "Soshisha" bedeutet "gegenseitiges Verst舅dnis".

Aufbau einer Pilzzucht, die von Patienten und anderen betrieben wurde. (Bis 1983.).

Analyse des quecksilberbelasteten Kl舐schlamms und der Fische und Meeresfrchte in der Bucht von Minamata.

1975 Austauschbesuche der Leiter einer indianisch-kanadischen Gruppe von Minamatapatienten.
1977 Beginnende Aktivit舩en zur Grndung einer Bewegung fr nicht anerkannte Patienten.
Erffnung der 'Minamata Experimental School', an der man die Minamata-Krankheit studieren kann. (Jetzt 'Gonzui-School'.)
Verkaufsstart von biologisch angebauten Zitrusfrchten, die von Patienten angebaut werden.
1979 Erffung des "Detsuki Health Center" fr Akupunktur, Moxibustion (= trad. Asiat. Heilmethode) und Massagebehandlungen. (1986 Trennung von Soshisha.)
1980 Verffentlichung der Fotocollage `Minamata: Living Scenes` (Fotos von Akutagawa Jin).
1982 Erffnung der Minamata Life School (freie Schule; an der man die Minamata-Krankheit und biologische Landwirtschaft studieren kann).
1983 Fertigstellung des Dokumentationszentrums. Dokumente werden gesammelt, archiviert, verliehen etc.
1986 Untersuchung der Pflanzen- und Tiere entlang der Kste von Minamata..
1987 Suche nach mndlichen Berichten von Betroffenen in den Kstengebieten des Shiranui-Meeres.
1988 Erffnung des Minamata-Krankheit Museums. (Minamata Disease Museum).
1990 Erste Ausgabe des Newsletters.
1993 Verffentlichung von Illustrated Minamata Disease (zweisprachig, Japanisch-Englisch).
1994 Brgertreffen ber den Wiederaufbau Minamatas ("Sorosoro moyainaoshi ba hajimen ba").
1997 Einrichtung einer Internetseite.
1998 Illustrated Minamata Disease erscheint auf Indonesisch und in Tagalog (Philippinisch).
2001 Aktionen im Zusammenhang mit der Internationalen Konferenz ber globale Quecksilberverschmutzung.
2002 Teilnahme am Weltklimagipfel ber nachhaltige Entwicklung in Johannesburg.

Einladung und Bitte um Spenden: Werden Sie Mitglied und untersttzen Sie Soshisha

Die Aktivit舩en der Sohisha werden von Ihren Spenden und Mitgliedsbeitr臠en untersttzt. Wir bitten alle, die an die Arbeit der Soshisha glauben, uns zu untersttzen und Mitglied zu werden. Weiterhin bitten wir Sie um Ihre Spende. Bitte untersttzen Sie uns und unsere Arbeit.

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