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Soshisha Das Zentrum für die Minamatakrankheit Stimmen aus Minamata |
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Stimmen aus Minamata3. Ikoma Hideo: Jetzt bekomme ich meine Jugend wiederWir lebten im Einklang mit der NaturIn Modo gab es eine große Kiefer, es brauchte drei Erwachsene, um ihren Stamm umfassen zu können. Auf den Bergen außerhalb des Ortes bauten die alt eingesessenen Bewohner japanische Misteln, Mandarinen und andere Früchte an. Wir hingegen bauten Beeren und andere Kleinigkeiten an, Mandarinen hatten wir nicht.Heute gibt es eine gute Straße nach Modo, aber früher gab es nichts, man musste irgendwie über die Berge kraxeln. Auf den Bergen wurden auch Süßkartoffeln geerntet, das war wirklich harte Arbeit! Als ich in der 5. und 6, Klasse war, musste ich da mithelfen. In der Nähe gab es einen Brunnen, aus dem wir das Wasser zum Waschen unserer Reisschalen und anderen Dingen bekamen. Immer wenn es regnete, war dieser Brunnen voller Wasser aus den Bergen. Trinkwasser gab es in einem anderen Brunnen in der Nähe der heutigen Green Sports Anlage. (A.d.Ü.: Erholungseinrichtung für Kinder, idyllisch am Meer gelegen, in der Nähe von Modo.) Auch gab es bei uns damals keinen elektrischen Strom, nur einfache Lampen. Abends zündeten wir das Holz der Rotkiefer an, um es etwas hell zu haben. Nachts kamen auch die langarmigen Kraken heraus. Wenn sie aus ihren Löchern kommen, kann man sie mit der Hand fangen. Es gab auch Austern, aber da man barfuß im Wasser stand, brauchte man schon etwas Mut, aber es war lustig. Sie haben vielleicht schon einmal von Schwefelblumen bei Modo gehört. Heute sind das alles Korallen und da das Meer so klar ist, kann man sie gut sehen. Früher haben wir dort in der Nähe unsere Wäsche gewaschen, in unserem Haushalt war ich dafür verantwortlich und habe mich daher um die Wäsche gekümmert. Das war eine harte Arbeit, mit dem Stock habe ich die Wäsche hin und her geschleudert und dann auf den Steinen getrocknet. Nebenbei habe ich Muscheln gefangen und gegessen und ich verbinde schöne Erinnerungen mit diesem Ort.
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