|
Soshisha Das Zentrum fE die Minamatakrankheit Stimmen aus Minamata |
|
|
Stimmen aus Minamata4. Sfoot_blmoto Eiichi: Meine Schmerzen sind nicht das ProblemAls ich mit dem Fischen anfingMein Haus stand in den Reisfeldern, auf einer Fläche von 1 Cho und 5 Tan. (A. d. Ü.: Cho und Tan sind alte japanische Flächenmaße. 1 Cho sind ca. 99,17 Ar, 1 Tan rund 0,9917 Ar.) Dazu gehörten 5 6 Tan Felder. Wenn ich nicht mit der Landwirtschaft beschäftigt war, angelte ich Meeräschen. Dazu benötigt man einen speziellen Fangkorb, den man morgens mit einem Köder versehen auslegt. Danach kann man sich in Ruhe seiner Arbeit widmen und abends hat man dann seinen Fang. Eine prima Nebentätigkeit!Hauptberuflich habe ich den Fischfang dann nach meiner Zeit beim Militär betrieben. Da ich im Krieg verwundet worden war, kehrte ich frEer zurEk. Allerdings konnte ich auf Grund meiner Schmerzen im Fuß keine schwere Arbeit verrichten. Faul herumliegen konnte und wollte ich aber auch nicht, also zog ich in die Nähe der KEte und begann mit der Fischerei. Da das einfache Angeln zu aufwendig wurde, stieg ich auf die Netzfischerei um. FrEer, als ich das erste Mal die Fischer sah, gab es in unserer Gegend sehr viele Fische und niemand machte sich Gedanken Eer Fischfanggesetze. Man konnte also problemlos mit dem Netz fischen. 1947 fand in Kagoshima eine Messe statt, auf der Nylon vorgestellt wurde. Kurz darauf gab es dann die ersten Nylonfischernetze. Nylon hat den Vorteil, dass es nicht verrottet und außerdem ist es durchsichtig. Deshalb fuhr ich dann auch 3 Mal zu einer Netzfabrik in Mie. Dort durfte ich auch mal ausprobieren, wie ich damit zurechtkomme. Aber irgendwie konnte ich die Nylonfäden kaum halten und sehen und auch Knoten gelangen mir irgendwie nicht. Dennoch habe ich mir so ein Netz gekauft. Im Laufe des Jahres habe ich diverse Dinge ausprobiert, u.a. die herben KakifrEhte als Köder usw. erst dann habe ich mich in die Bucht von Minamata gewagt. Dort gibt es wirklich viele Fische. Aber ich machte mir schon Gedanken darEer, was die richtigen Fischer zu mir und meinen Methoden sagen wEden. Doch dann sah ich, dass sie diese bereits durch die Werbung verbreitet hatten. Unter den Fischernetzen gibt es auch verschiedene Arten von Stellnetzen, welche zum Umzäunen und Treibnetze. Ich benutzte zunächst ein spezielles Netz zum Fangen von Zungenschollen. Diese fing ich besonders nach der Regenzeit (im Juni) zwischen Hinoshima und Tanoura
|
|
|
|
Web Design by Beck Datentechnik |