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Soshisha Das Zentrum f・ die Minamatakrankheit Stimmen aus Minamata |
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Stimmen aus Minamata4. Sfoot_blmoto Eiichi: Meine Schmerzen sind nicht das ProblemWas ich mit der Katastrophe von Minamata zu tun habeEtwas sp舩er versprach Miki Takeo (A.d.ワ.: ehem. Jap. Premierminister 1974-76) bei einem Besuch in Minamata die Errichtung eines nationalen Forschungszentrums f・ die Minamatakrankheit. Er erkundigte sich auch bei uns Patienten, was uns am meisten Sorgen bereiten w・de. Die Antworten darauf lauteten: Ich w・de gerne diese Schmerzen ertragen knnen, Bitte verabschieden Sie so schnell wie mglich ein Gesetz, dass die 舐ztliche Versorgung regelt. Dies war mein dringendster Wunsch. Danach w・schte ich mir fr・zeitige Unterst・zung der Patienten und die Wiederherstellung einer intakten Umwelt. Bitte setzen Sie sich f・ diese drei Dinge ein, sagte ich zu ihm.Sehen Sie sich doch nur einmal die schreckliche Lage der Minamatapatienten an, ein normaler Mensch w・de sofort etwas unternehmen wollen! Herr Miki versprach daraufhin die schnelle Einsetzung einer Untersuchungskommission zur Gr・dung einer Forschungseinrichtung. Nun ja, es geschah nichts, denn wie der vorherige Premierminister auch, stolperte Herr Miki ・er einen Bestechungsskandal. Die Firmen ・en mit ihren Bestechungsgeldern Druck auf die Abgeordneten aus und da auch der トrzteverband in Minamata nicht unbedingt f・ so eine Einrichtung pl臈ierte, konnte Herr Miki sein Versprechen nicht in die Tat umsetzen. So kam es also, dass aus unserem innigsten Wunsch, einem eigenen Forschungszentrum f・ die Minamatakrankheit, nur ein verst・melter Bericht wurde. Tja, so ist das, wenn man diese Sachen dem Staat ・erl舖st! Au゚erdem f舁lt auf, dass sich viele トrzte und Wissenschaftler nicht wirklich ernsthaft mit der Minamatakrankheit besch臟tigen wollen. Nehmen Sie sich vor solchen Leuten in acht! Die Krankheit brach nicht nur in Minamata, sondern auch an anderen Orten aus. Alle haben hier Fische geangelt und gegessen, nicht nur die Fischer. Trotzdem gibt es Leute, die einfach nicht verstehen knnen, dass die Minamatakrankheit auch Menschen heimsuchte, die keine Fischer waren. Die wohnen so weit von Minamata weg und wollen angeblich die Minamatakrankheit haben. Nein, das sind ganz sicher Betr・er, die sich Hilfsgelder erschleichen wollen! Solche und 臧nliche Spr・he waren an der Tagesordnung. Dabei muss ich anmerken, dass teilweise auch die Opfer sich gegenseitig verd臘htigten. Sicherlich ist dies ein Charakterzug von Leuten, die selber kein Geld erhalten, obwohl sie ebenfalls an der Minamatakrankheit leiden. Ich denke, dass es gerade auf dem Land besonders schlimm ist, wenn man Leuten unterstellt, dass sie ja vielleicht auch an etwas anderem leiden knnten. W臧rend des ersten Minamataprozesses 1969 ging es mir selber sehr schlecht. Aber alle dachten, dass ich nicht an der Minamatakrankheit leide und das auch gut so w舐e. Ich denke, die Situation w舐e eine ganz andere gewesen, wenn es in Minamata einen Arzt gegeben h舩te, der den Leuten erkl舐t h舩te, dass man in dieser Gegend viel Fisch isst und es deshalb schon wahrscheinlich ist, dass auch dort Leute an der Minamatakrankheit leiden knnen. Aber es gibt eben kaum Leute, welche die Situation der Patienten wirklich nachvollziehen knnen. Das grundlegende Problem mit der Minamatakrankheit ist der lange Zeitraum und die Breite an Problemen. Es gab tats臘hlich keine トrzte, die eine richtige Diagnose stellen konnten. Es war auch niemand da, der sich die M・e gemacht h舩te, den Menschen zuzuhren und ihre Gef・le zu verstehen. Zfoot_blndest denke ich so. Ein weiterer Grund daf・, dass dieses Problem nicht zu lsen war, war meiner Meinung nach die Einstellung vieler Patienten, mglichst selber Geld zu bekommen, egal wie es den anderen ergeht. Die Ma゚nahmen, die damals von den Gemeinden und dem トrzteverband ergriffen worden sind und die Anzahl der beteiligten Leute waren mehr als sp舐lich. Immer wenn man das Thema der Minamatakrankheit ansprach, reagierten die Leute in etwa so: Ach, komm schon, Du alter Linker! Bist wohl n ganz Radikaler, was? Diese negative Denkweise war sowohl bei den regionalen Behrden, als auch auf Landesebene weit verbreitet und immer wenn man die Forderung stellte, die Minamatakrankheit endlich auf die Tagesordnung zu setzen, stie゚ man auf taube Ohren und nichts passierte. Ein Beispiel ist das sp舩e Zustandekommen eines Gesetzes ・er Hilfen f・ Minamataopfer. Selbst unter den autonomen Patientenbewegungen gab es in der Vergangenheit Rivalit舩en. Sowohl Leute, denen es gegenw舐tig wieder schlechter geht, als auch Leute, die damals sogar beim Minamataprozess als Kl臠er aufgetreten sind, sagen nichts vor anderen Menschen, da sie ihre Vergangenheit nicht erw臧nen wollen.
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