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Das Zentrum fr die Minamatakrankheit
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Das Projekt des Zentrums ber die Minamatakrankheit

Jedes Jahr steigt die Zahl der Menschen, die Symptome der Minamatakrankheit aufweisen, sowohl in Minamata, als auch in anderen Teilen Japans. Seit der Entdeckung der Krankheit vor ungef臧r 17 Jahren sind etwa 59 Leute eines grausamen Todes gestorben. Bis September 1972 sind 292 weitere Personen offiziell als Opfer von Quecksilbervergiftung durch den Verzehr von Meeresprodukten der verseuchten Bucht von Minamata anerkannt worden. Darber hinaus warten mehr als 370 Personen darauf, offiziell als Patient anerkannt zu werden, um einen kleinen Betrag Sozialhilfe zu bekommen. Mit der Zeit werden es immer mehr.

Die Minamatakrankheit ist nicht heilbar. Wenn das zentrale Nervensystem erst einmal durch das organische Quecksilber besch臈igt worden ist, gibt es keine medizinischen Behandlungsmethoden, welche die destruktiven, pathologischen Prozesse rckg舅gig machen knnen.

Mit dieser beispiellosen, menschlichen Katastrophe befasst sich eine Bewegung der Betroffenen und ihrer Untersttzer, deren Ziel die Errichtung eines Zentrums fr die Minamatakrankheit ist. Geplant ist eine Einrichtung, die folgenden, bislang vernachl舖sigten Bedrfnissen gerecht werden soll:

  1. Eine Basis mit Konferenzr舫men fr die Opfer der Minamatakrankheit
    Kommunikationszentrum fr die Betroffenen
    Einrichtung zum Sammeln von Informationen
    Medizinische Pflege fr Patienten mit angeborener Minamatakrankheit, sowie fr 舁tere Patienten
    Erholungszentrum fr Opfer und andere Betroffene
  2. Ein Zentrum fr die medizinische Versorgung der "verlorenen" und "vergessenen" Patienten
    Grndung einer medizinischen Forschungsgruppe
    Rehabilitationszentrum fr die Opfer
  3. Medizinisches Forschungszentrum fr die Minamatakrankheit
    Busse, in denen 舐ztliche Untersuchungen durchgefhrt werden knnen
    トrztliche Beratung fr die Opfer
    Zentrum fr Materialien fr die Erforschung der Minamatakrankheit
  4. Behindertenwerkstatt, mit deren Hilfe die Patienten (durch ihre Arbeit) konomisch unabh舅gig werden knnen
  5. Ein Zentrum, wo die Opfer und untersttzende Gruppen von Freiwilligen sich treffen und gemeinsame Aktionen planen knnen

Folgende Stellen nehmen untersttzende Beitr臠e entgegen:

Center Offices:

Kumamoto: C/O Honda 4-22-2 chome, Shinyashiki, Kumamoto City, Japan 860

Tokyo: SEIRINSHA, Daiichi Tokyo Building, 2-8-13 Nishi Shimbashi, Minato-ku, Tokyo, Japan 105

0saka:

Osaka Minamata Support Group, Kita 1 Building, 1, Mansai-cho, Kita-ku, Osaka City, Japan 530

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